Gelegenheiten zur Selbstfindung bzw. Selbstfühlung der eigene Mitte,
des eigenen Wesens, des Zentrums, dem Punkt,
dem goldenen Schnitt.
Einer universellen Konstante (wie das Licht bzw. die Lichtgeschwindigkeit),
die auf das wahre Leben hinweist.
Dieses wahre Leben kann man nur begreifen, wenn man nach einer Entbindung
vom Tun und Lassen strebt und sich ein bestimmtes Maß an Müßiggang aneignet.
Diese Muße bedeutet (nach Emil Küng), die Gedanken und Vorstellungen in
wahlloser Abfolge (einfach absichtslos) sich selbst zu überlassen, statt sie zu
kontrollieren, zu lenken und ein bestimmtes Ziel erreichen zu wollen.
Es bedeutet jeglicher Hetze und Unrast zu entsagen und das innere Gleichgewicht
(Balance) zu finden.
In diesem Nichtstun und Nichtsdenken befinden wir uns dann in einem schöpferischen
Zustand (anstatt im Konkurrenzdenken) und können zurückfinden zur goldenen Mitte !
"Alle Kinder, solange sie noch im Geheimnis stehen, sind ohne Unterlass in der Seele mit dem einzig Wichtigen beschäftigt, mit sich selbst und mit dem rätselhaften Zusammenhang ihrer eignen Person mit der Welt ringsumher. Sucher und Weise kehren mit den Jahren der Reife zu diesen Beschäftigungen zurück, die meisten Menschen aber vergessen und verlassen diese innere Welt des wahrhaft Wichtigen schon früh für immer und irren lebenslang in den bunten Irrsalen von Sorgen, Wünschen und Zielen umher, deren keines in ihrem Innersten wohnt, deren keines sie wieder zu ihrem Innersten und nach Hause führt." (Hermann Hesse)
Was nützen dir Liebe, Glück, Bildung, Reichtum, wenn du dir nicht die Zeit nimmst,
sie in Muße zu genießen? (Emilie von Gleichen-Rußwurm)
Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergebens warten. (Pearl S. Buck)
Das Dasein ist köstlich, man muß nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.
(Giovanni G. Casanova).
Also genießt das Leben; versucht glücklich zu sein im Hier und Jetzt und sucht das Glück nicht anderswo als in eurem Bauchnabel!
Pentagramm-Zeichnung des Universalgelehrten Henricus Cornelius
Agrippa (Agrippa von Nettesheim 1486-1535) "De occulta philosophia
sive de magica" (1533), welches die Proportion des goldenen Schnitt
des menschlichen Körpers veranschaulicht. Die Zeichen auf dem Kreis sind
astrologischer Natur.